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Eine stabile und sauber ausgeführte Holzkonstruktion bildet die Grundlage für Deine selbstgebaute Sauna. Je nach Einsatzbereich kommen dabei unterschiedliche Konstruktionshölzer für den Saunabau zum Einsatz. Bei uns findest Du mit KVH (Konstruktionsvollholz), gehobelten Latten in 3 × 5 cm und 4 × 6 cm sowie Glattkantbrettern passende Hölzer für den individuellen Aufbau Deiner Saunakabine.
Für das eigentliche Ständerwerk der Sauna eignet sich KVH – Konstruktionsvollholz. Das technisch getrocknete und maßhaltige Bauholz bildet eine stabile Basis für Wände und Decke. Zwischen den einzelnen Holzständern kann anschließend die Dämmung eingebracht werden. Welche Querschnitte und Abstände sinnvoll sind, sollte dabei passend zur geplanten Dämmstärke und zum gesamten Wandaufbau gewählt werden.
Unsere gehobelten Latten lassen sich je nach Konstruktion beispielsweise für Unterkonstruktionen und Befestigungsebenen einsetzen. Besonders auf der Innenseite der Sauna wird eine Lattung benötigt, auf der später das Saunaprofil befestigt werden kann. Gleichzeitig entsteht dadurch der notwendige Abstand zwischen Aluminiumfolie und Innenverkleidung.
Durch die gehobelte Oberfläche lassen sich die Latten angenehm und präzise verarbeiten.
Mit Glattkantbrettern lassen sich zusätzliche konstruktive Details und individuelle Lösungen realisieren. Sie können beispielsweise für Verkleidungen, Rahmen, Blenden oder weitere Holzkonstruktionen rund um die Saunakabine eingesetzt werden.
Du bist Dir noch nicht sicher, welche Querschnitte oder Mengen Du benötigst? Sprich uns gerne an. Mit den Maßen oder einer Skizze Deiner geplanten Sauna können wir gemeinsam die passenden Konstruktionshölzer für Dein Projekt zusammenstellen.
Für das tragende Ständerwerk einer selbstgebauten Sauna eignet sich beispielsweise technisch getrocknetes und maßhaltiges KVH. Der benötigte Querschnitt richtet sich unter anderem nach Größe, Konstruktion und geplantem Wandaufbau der Sauna.
Holz für den Saunabau sollte trocken, maßhaltig und möglichst formstabil sein. Besonders bei der Unterkonstruktion ist wichtig, dass sich die Hölzer sauber verarbeiten lassen und sich bei den späteren Temperatur- und Feuchtigkeitswechseln möglichst wenig verformen. Für sichtbare oder direkt berührte Bereiche kommen zusätzliche Anforderungen hinzu: Das Holz sollte eine geeignete Oberflächenqualität besitzen und je nach Einsatzbereich möglichst harzarm, splitterarm und angenehm bei Hautkontakt sein. Deshalb werden für die verschiedenen Bereiche einer Sauna unterschiedliche Holzarten und Qualitäten eingesetzt – vom technisch getrockneten Konstruktionsholz für das Ständerwerk bis zum speziellen Saunaholz für Innenverkleidung und Sitzflächen.
Der Abstand der Holzständer sollte auf den gewählten Dämmstoff und dessen Abmessungen abgestimmt werden. Dadurch lässt sich die Dämmung möglichst lückenlos zwischen den Ständern einbauen. Der konkrete Aufbau sollte deshalb bereits vor dem Zuschnitt der Konstruktionshölzer feststehen. Wenn Du unsicher bist, beraten wir Dich gern.
Gehobelte und getrocknete Latten können beim Saunabau als zusätzliche Unterkonstruktion und Befestigungsebene verwendet werden. Auf der Innenseite dienen sie unter anderem dazu, einen Abstand zwischen Aluminiumfolie und Saunaprofil zu schaffen und eine Befestigungsmöglichkeit für die Innenverkleidung herzustellen.
Glattkantbretter eignen sich für zahlreiche individuelle Arbeiten rund um die Saunakabine, beispielsweise für Rahmen, Blenden, Verkleidungen oder ergänzende Holzkonstruktionen. Durch die gehobelte Oberfläche können sie auch dort eingesetzt werden, wo eine saubere Optik gefragt ist.
In einer Sauna ist das Holz regelmäßig starken Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt. Deshalb sollte für die Konstruktion technisch vorgetrocknetes Holz verwendet werden. Durch die kontrollierte Trocknung wird die Holzfeuchte bereits vor der Verarbeitung deutlich reduziert. Dadurch arbeitet das Holz später weniger und das Risiko von starkem Verziehen, Schwinden oder ausgeprägter Rissbildung wird reduziert. Maßhaltige, technisch getrocknete Hölzer wie KVH oder entsprechend getrocknete Hobelware sind daher eine gute Grundlage für eine dauerhaft saubere Saunakonstruktion.
Für die Unterkonstruktion einer Sauna eignen sich insbesondere Nadelhölzer wie Fichte und Tanne. Sie sind vergleichsweise leicht, gut zu bearbeiten und als technisch getrocknetes Konstruktions- und Hobelholz in passenden Querschnitten verfügbar. Für das Ständerwerk ist weniger eine besonders edle Holzart entscheidend als vielmehr eine ausreichende Trocknung, Maßhaltigkeit und geeignete Qualität des Holzes.
Nein. Für das nicht sichtbare Ständerwerk ist in der Regel kein spezielles Saunaholz wie Abachi erforderlich. Hier können geeignete, technisch getrocknete Konstruktionshölzer eingesetzt werden. Spezielle Saunahölzer werden vor allem dort interessant, wo das Holz sichtbar ist oder unmittelbar mit der Haut in Kontakt kommt – beispielsweise bei Saunabänken, Rückenlehnen oder der Innenverkleidung.
Für Konstruktionen innerhalb bzw. unmittelbar am beheizten Saunabereich sollte auf chemisch behandelte oder imprägnierte Hölzer grundsätzlich verzichtet werden, sofern das jeweilige Produkt nicht ausdrücklich für diesen Einsatz vorgesehen ist. Insbesondere klassische Holzschutzmittel, Lasuren oder Imprägnierungen gehören nicht ohne Weiteres in den heißen Innenbereich einer Sauna. Für die Saunakonstruktion sind daher geeignete, trockene und unbehandelte Hölzer die naheliegende Wahl.
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