LKW Lieferung

mit Kranentladung innerhalb
unseres Liefergebietes!

Vor Ort

Mo-Fr 8:00-18:00 Uhr
Sa 9:00-13:00Uhr

Bitte füge deinen ersten Artikel zur Wunschliste hinzu

Bitte füge deinen ersten Artikel zur Wunschliste hinzu

Sauna selber bauen

Inhaltsverzeichnis

mit dem richtigen Material zum eigenen Wellnessbereich

Eine eigene Sauna muss kein fertiger Bausatz sein. Wer handwerklich etwas geschickt ist, kann seine Sauna selber bauen und Größe, Aufbau und Gestaltung individuell an die eigenen Wünsche anpassen.

Das passende Material dafür bekommst Du bei uns: Vom Holz für die Unterkonstruktion über Dämmung, Aluminium-Dampfsperre und Saunaprofile bis hin zum Abachi-Holz für Deine Saunabänke haben wir die zentralen Materialien für den konstruktiven Saunabau am Lager.

Du bist Dir bei Materialstärke, Aufbau oder benötigter Menge noch nicht sicher? Kein Problem. Wir helfen Dir bei der Zusammenstellung und berechnen gemeinsam mit Dir, was Du für Dein Projekt benötigst.

Drei nebeneinander liegende Holzbalken aus hellem Holz, die unterschiedliche Größen haben und eine gerade, gehobelte Oberfläche aufweisen.
Konstruktionsholz
Eine Rolle Mineralwolleisolierung auf einem weißen Hintergrund, teilweise ausgerollt, um die dichte, faserige Struktur zu zeigen.
Dämmung
Eine Rolle Aluminiumfolie liegt auf einem Tisch, teilweise ausgerollt.
Dampfsperre
Ein kupferner Saunaeimer mit Holzgriff steht auf einem Holzregal, umgeben von leichtem Dampf in einer Saunakabine.
Innenverkleidung
Nahaufnahme von zwei Holzbrettern mit Nut-und-Feder-Profil, das hellbraune Holz hat eine glatte Oberfläche.
Bankleisten

Du brauchst mehr Beratung? Gerne!

Sauna selber bauen – was brauche ich?

Eine klassische Innensauna in Holzständerbauweise besteht im Wesentlichen aus mehreren Schichten. Jede davon erfüllt eine bestimmte Aufgabe:

Unterkonstruktion → Dämmung → Aluminiumfolie → Lattung → Saunaprofil

Hinzu kommen die Materialien für Saunabänke, Rückenlehnen und weitere Innenausbauten.

Das Gute daran: Die einzelnen Komponenten sind keine exotischen Spezialbaustoffe. Mit dem richtigen Aufbau lässt sich eine hochwertige Sauna aus bewährten Holz- und Dämmstoffen individuell selbst bauen.

1. Unterkonstruktion – die Basis Deiner Sauna

Am Anfang steht eine stabile Holzrahmenkonstruktion. Sie bildet Wände und Decke der späteren Saunakabine und nimmt gleichzeitig die Dämmung auf.

Hierfür eignen sich trockene und maßhaltige Kanthölzer bzw. Konstruktionshölzer. Der Abstand der Ständer wird dabei sinnvollerweise direkt auf das verwendete Dämmmaterial abgestimmt.

Warum brauche ich eine Unterkonstruktion?

  • Sie gibt der gesamten Saunakabine Stabilität.
  • Zwischen den Hölzern wird später die Dämmung eingebaut.
  • An ihr werden Folie, Lattung und Innenverkleidung befestigt.
  • Auch Bänke und weitere Einbauten können konstruktiv daran befestigt werden.

→ Passende Kanthölzer & Konstruktionshölzer ansehen

Tipp: Wenn Du uns Deine geplanten Außenmaße mitbringst, helfen wir Dir bei der Auswahl der passenden Querschnitte und Mengen.

2. Dämmung – damit die Wärme in der Sauna bleibt

Eine gute Dämmung ist beim Saunabau besonders wichtig. Schließlich soll nicht der angrenzende Raum beheizt werden, sondern möglichst viel Wärme innerhalb der Kabine bleiben.

Für Holzständerkonstruktionen eignen sich beispielsweise Klemmfilz oder Trennwandplatten aus Mineralwolle. Durch das flexible Material lässt sich die Dämmung sauber zwischen den einzelnen Ständern einbauen. Flexible Holzfaserdämmstoffe sind ebenfalls bestens geeignet.

Warum muss eine Sauna gedämmt werden?

Eine gute Dämmung

  • reduziert Wärmeverluste,
  • sorgt dafür, dass sich die Sauna schneller aufheizt,
  • reduziert den Energiebedarf während des Betriebs und
  • sorgt für gleichmäßigere Temperaturen innerhalb der Kabine.

→ Passenden Dämmung für den Saunabau ansehen

Welche Dämmstärke sinnvoll ist, hängt vom Aufbau und Standort Deiner Sauna ab. Sprich uns hierzu gerne an.

3. Aluminiumfolie – die wichtige Dampfsperre

Beim Saunieren entsteht eine hohe Temperaturbelastung in Verbindung mit Feuchtigkeit. Deshalb wird auf der warmen Seite der Dämmung eine geeignete Reinaluminiumfolie eingebaut.

Sie bildet eine dampfdichte Ebene zwischen dem Saunainnenraum und der dahinterliegenden Konstruktion.

Warum wird im Saunabau Aluminiumfolie verwendet?

Die Aluminiumfolie

  • schützt die dahinterliegende Dämmung und Konstruktion vor Wasserdampf,
  • besitzt eine hohe Temperaturbeständigkeit,
  • reflektiert einen Teil der Wärmestrahlung und
  • bildet bei fachgerechter Verarbeitung eine geschlossene Dampfsperre.

→ Geeignete Dampfsperre ansehen

Wichtig ist dabei nicht nur die Folie selbst. Überlappungen, Stöße und Anschlüsse müssen ebenfalls sorgfältig abgedichtet werden. Das geschieht mit dem passenden Alu-Klebeband.

4. Lattung – Abstand zwischen Folie und Saunaprofil

Auf die mit Aluminiumfolie versehene Konstruktion wird anschließend eine Lattung montiert. Auf dieser wird später das eigentliche Saunaprofil befestigt.

Die Lattung sorgt gleichzeitig für den notwendigen konstruktiven Abstand zwischen Folie und Innenverkleidung.

→ Passende gehobelte Latten ansehen

Auch hier lohnt es sich, den kompletten Aufbau vor Beginn des Projekts festzulegen. So können Unterkonstruktion, Dämmung, Lattung und Profil sauber aufeinander abgestimmt werden.

5. Saunaprofil aus Nordischer Fichte – der Klassiker für Wand und Decke

Jetzt bekommt die Sauna ihr eigentliches Gesicht.

Für Wand und Decke eignet sich unser Saunaprofil aus Nordischer Fichte. Fichte gehört zu den klassischen Holzarten im Saunabau und sorgt für die typische warme und natürliche Saunaoptik.

Unser Saunaprofil verfügt über Nut und Feder, wodurch sich die einzelnen Bretter schnell und sauber miteinander verbinden lassen.

Warum spezielles Saunaprofil?

Das Profilholz

  • ist technisch getrocknet,
  • lässt sich durch Nut und Feder sauber verarbeiten,
  • sorgt für eine geschlossene Innenverkleidung,
  • besitzt die klassische natürliche Saunaoptik und
  • eignet sich hervorragend für Wand- und Deckenflächen.

Die Feder ist länger als bei klassischem Profilholz, weil das Holz bei den starken Temperaturschwankungen üblicherweise stärker arbeitet. So entstehen keine Lücken in der Verkleidung.

Denkbar ist natürlich auch eine elegante Verkleidung aus Glattkantbrettern oder anderen gehobelten und getrockneten Fichtenhölzern.

→ Saunaprofil Nordische Fichte ansehen

Wichtig: Holz in der Sauna nicht einfach streichen!

Innerhalb der eigentlichen Saunakabine sollte grundsätzlich mit geeigneten unbehandelten Hölzern gearbeitet werden. Herkömmliche Lacke, Lasuren oder Holzschutzmittel gehören hier nicht auf die Innenverkleidung.

7. Abachi – das richtige Holz für Deine Saunabank

Beim Bau der Saunabänke gelten andere Anforderungen als bei der Wandverkleidung.

Denn hier kommt die Haut unmittelbar mit dem Holz in Kontakt.

Deshalb führen wir massive Saunaleisten aus Abachi. Abachi ist seit vielen Jahren eines der klassischen Hölzer für hochwertige Saunabänke.

Warum Abachi für die Saunabank?

Abachi besitzt eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit. Dadurch heizt sich die Oberfläche deutlich weniger stark auf als viele andere Holzarten.

Außerdem ist das Holz

  • harzarm bzw. harzfrei,
  • angenehm glatt,
  • splitterarm,
  • formstabil und
  • angenehm bei direktem Hautkontakt.

Damit eignet es sich hervorragend für

  • Sitzflächen,
  • Liegeflächen,
  • Rückenlehnen und
  • weitere Bereiche mit direktem Körperkontakt.

→ Saunaleiste Abachi ansehen

*KI generiert

Der typische Wandaufbau Deiner selbstgebauten Sauna

Von außen nach innen kann eine klassische Holzständer-Sauna beispielsweise so aufgebaut werden:

Außenverkleidung

Holzständerkonstruktion

Dämmung zwischen den Ständern

Reinaluminiumfolie als Dampfsperre

Lattung

Saunaprofil aus Nordischer Fichte

Saunainnenraum

Damit entsteht ein vergleichsweise einfacher Aufbau, der sich auch für ambitionierte Heimwerker sehr gut umsetzen lässt.

Deine Materialliste für den Saunabau

Für eine klassische selbstgebaute Innensauna benötigst Du insbesondere:

  • Konstruktionsholz für Wände und Decke
  • Dämmstoff
  • Reinaluminiumfolie
  • Aluklebeband
  • Lattung
  • Saunaprofil für Wand und Decke
  • Abachi-Leisten für Sitz- und Liegeflächen
  • geeignete Befestigungsmittel
  • Material für die äußere Verkleidung der Kabine

Hinzu kommen je nach Ausführung Saunatür, Saunaofen, Steuerung, Beleuchtung und Lüftung.

Du musst Dir die einzelnen Komponenten nicht selbst zusammensuchen. Sprich uns einfach an – wir stellen Dir das benötigte Baumaterial passend zu Deiner geplanten Sauna zusammen.

→ Saunamaterial zusammenstellen lassen

Beispiel: So gehst Du beim Saunabau vor

1. Größe der Sauna festlegen

Überlege zunächst, wie viele Personen die Sauna nutzen sollen und wie viele Sitz- bzw. Liegeflächen benötigt werden.

2. Holzständerkonstruktion bauen

Aus Konstruktionshölzern entstehen Wände und Decke der Kabine.

3. Dämmung einbauen

Die Zwischenräume der Konstruktion werden möglichst vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt.

4. Aluminiumfolie anbringen

Auf der Innenseite wird die Aluminiumfolie flächig eingebaut. Stöße und Übergänge werden sorgfältig mit Aluklebeband geschlossen.

5. Lattung montieren

Auf die Konstruktion wird die notwendige Lattung für die spätere Innenverkleidung gesetzt.

6. Saunaprofile montieren

Anschließend werden Wände und Decke mit dem Saunaprofil verkleidet.

7. Saunabänke bauen

Aus Abachi-Leisten entstehen Sitzflächen, Liegen und Rückenlehnen.

8. Saunaofen und Technik installieren

Saunaofen, Steuerung und elektrische Komponenten müssen entsprechend den Herstellervorgaben installiert werden. Elektrische Anschlüsse gehören in die Hände einer entsprechend qualifizierten Elektrofachkraft.

Auch vorgeschriebene Sicherheits- und Mindestabstände des jeweiligen Saunaofens müssen bei der Planung berücksichtigt werden.

Alles für Deine selbstgebaute Sauna aus einer Hand

Du hast Deine Sauna schon geplant? Dann bekommst Du bei uns die passenden Materialien.

Du stehst noch ganz am Anfang? Noch besser.

Bring uns einfach eine Skizze mit den geplanten Maßen Deiner Sauna mit. Gemeinsam können wir daraus Deinen Materialbedarf ableiten und die passenden Produkte auswählen.

Bei uns bekommst Du:

✓ Konstruktionsholz
für den Aufbau Deiner Saunakabine

✓ Dämmung
für möglichst geringe Wärmeverluste

✓ Reinaluminiumfolie & Aluklebeband
für den fachgerechten Aufbau der dampfdichten Ebene

✓ Latten
für die Unterkonstruktion der Innenverkleidung

✓ Saunaprofil aus Nordischer Fichte
für Wand und Decke

✓ Abachi-Saunaholz
für Bänke, Liegen und Rückenlehnen

✓ Befestigungsmaterial
für die fachgerechte Montage

Und das Beste:

Alle benötigten Materialien halten wir direkt für Dich am Lager.

Damit kannst Du Dein Projekt planen, Material zusammenstellen und loslegen – ohne aus jedem einzelnen Baustoff ein eigenes Beschaffungsprojekt machen zu müssen.

→Produkte für den Saunabau entdecken

oder

Jetzt Saunaprojekt mit uns besprechen

Sauna selber bauen? Wir helfen Dir bei der Materialplanung!

Bei einem solchen Projekt gibt es häufig Detailfragen:

Welche Holzstärke brauche ich?
Welche Dämmung soll ich verwenden?
Wie viel Profilholz benötige ich?
Wie viele Meter Abachi brauche ich für meine Bänke?

Genau dabei helfen wir Dir.

Schick uns Deine Maße, bring Deine Zeichnung mit oder komm direkt bei uns in Bad Wünnenberg vorbei. Wir schauen uns Dein Projekt gemeinsam an und stellen Dir die benötigten Materialien zusammen.

Und wenn das Material nicht in Deinen Pkw passt, finden wir auch dafür eine unkomplizierte Lösung.

→Materialbedarf anfragen

Häufige Fragen zum Thema "Sauna selber bauen"

Für die Innenverkleidung einer Sauna werden traditionell geeignete, technisch getrocknete Profilhölzer verwendet. Nordische Fichte gehört zu den Klassikern im Saunabau. Für Sitz- und Liegeflächen eignet sich beispielsweise Abachi besonders gut, da das Holz nur wenig Wärme aufnimmt.

Die Aluminiumfolie bildet auf der warmen Seite der Sauna eine dampfdichte Ebene. Sie schützt Dämmstoff und Konstruktion vor der hohen Feuchtigkeitsbelastung innerhalb der Sauna.

Für eine Holzständerkonstruktion können geeignete Mineralwolle- oder Holzfaser-Dämmstoffe verwendet werden. Wichtig sind ein zum Gesamtaufbau passender Dämmstoff sowie eine sorgfältige und lückenlose Verarbeitung.

Abachi besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Das Holz wird deshalb bei hohen Raumtemperaturen weniger unangenehm heiß und eignet sich sehr gut für Flächen, mit denen die Haut direkt in Berührung kommt.

Für den eigentlichen Saunainnenraum empfiehlt sich Profilholz, das für den Einsatz im Saunabau geeignet ist. Entscheidend sind unter anderem Holzart, Trocknung, Qualität und eine unbehandelte Oberfläche. Außerdem besitzen sie eine längere Feder, um den stärkeren Veränderungen des Holzes bei den Temperaturschwankungen Rechnnung zu tragen. So entstehen keine Lücken in der Verkleidung.

Die Innenverkleidung einer klassischen Sauna wird üblicherweise unbehandelt eingesetzt. Herkömmliche Lacke, Lasuren und Holzschutzmittel sollten innerhalb der Saunakabine nicht verwendet werden.

Der konstruktive Aufbau lässt sich mit entsprechender handwerklicher Erfahrung sehr gut selbst durchführen. Bei Saunaofen, Steuerung und elektrischen Installationen müssen jedoch die Herstellervorgaben und geltenden technischen Anforderungen beachtet werden. Elektrische Anschlüsse sind durch eine entsprechend qualifizierte Fachkraft auszuführen.

Gerne. Am besten schickst Du uns die Innen- oder Außenmaße Deiner geplanten Sauna sowie eine kleine Skizze. Dann können wir gemeinsam ermitteln, welche Materialien und Mengen für Dein Projekt benötigt werden.